<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>GeTraut! &#8211; Traut Euch mit Ben!</title>
	<atom:link href="https://trauteuchmitben.de/category/getraut/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://trauteuchmitben.de</link>
	<description>Hochzeitsredner für Freie Trauungen - Benjamin Westermann</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Jan 2024 07:41:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.5</generator>

<image>
	<url>https://trauteuchmitben.de/wp-content/uploads/logo_fav-50x50.png</url>
	<title>GeTraut! &#8211; Traut Euch mit Ben!</title>
	<link>https://trauteuchmitben.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Viel zu lachen mit Nine &#038; Dohy (2015)</title>
		<link>https://trauteuchmitben.de/viel-zu-lachen-mit-nine-dohy-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_bw_temb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 09:39:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brautpaarfeedback]]></category>
		<category><![CDATA[GeTraut!]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsgeschichten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://trauteuchmitben.de/?p=517</guid>

					<description><![CDATA[Wenn es eine Trauung gibt, von der ich immer wieder gerne erzähle, dann ist es die von Nine &#38; Dohy. Wir hatten Spaß und manche (der Mädels) kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Alles begann nach einer Trauung im August in Hamburg. Ich lernte Nine kennen, denn Dohy war irgendwie verhindert. Sie wollten noch im Oktober in Schwerin heiraten. Am liebsten auf einem Steg mit Blick auf das Schweriner Schloss. Die Location stand fest und ganz bald auch, dass ich die beiden begleiten sollte. Wir verbrachten einen entspannten Abend bei den beiden Zuhause, um die Trauung vorzubereiten. Ein Wunsch von Nine war: Niemand sollte einen schwarzen Anzug tragen, denn es ist ja keine Beerdigung und weiß ist die Farbe der Braut. Leider war es Ende Oktober dann doch zu kalt für den Steg und die Trauung fand im Restaurant &#38; Café Ruderhaus statt. Es war gemütlich. Auf den letzten Plätzen saßen jeweils nur 2-3 Personen pro Reihe. Unter anderem die Jungs, die für einen ganz besonderen Auftakt der Trauung sorgten. Sie nahmen die Bitte des Paares sehr ernst und hatten sich bunte Anzüge (unbedingt einmal anklicken) besorgt. So saßen sie da in den Reihen. Der Musiker &#8222;Ole Krüger&#8220;, den das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es eine Trauung gibt, von der ich immer wieder gerne erzähle, dann ist es die von Nine &amp; Dohy. Wir hatten Spaß und manche (der Mädels) kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Alles begann nach einer Trauung im August in Hamburg. Ich lernte Nine kennen, denn Dohy war irgendwie verhindert. Sie wollten noch im Oktober in Schwerin heiraten. Am liebsten auf einem Steg mit Blick auf das Schweriner Schloss. Die Location stand fest und ganz bald auch, dass ich die beiden begleiten sollte. Wir verbrachten einen entspannten Abend bei den beiden Zuhause, um die Trauung vorzubereiten.</p>
<p>Ein Wunsch von Nine war: Niemand sollte einen schwarzen Anzug tragen, denn es ist ja keine Beerdigung und weiß ist die Farbe der Braut. Leider war es Ende Oktober dann doch zu kalt für den Steg und die Trauung fand im Restaurant &amp; Café Ruderhaus statt. Es war gemütlich. Auf den letzten Plätzen saßen jeweils nur 2-3 Personen pro Reihe. Unter anderem die Jungs, die für einen ganz besonderen Auftakt der Trauung sorgten.</p>
<p>Sie nahmen die Bitte des Paares sehr ernst und hatten sich <a href="https://static1.funidelia.com/37989-f4_large/badaboom-opposuit.jpg" target="_blank" rel="noopener">bunte Anzüge</a> (unbedingt einmal anklicken) besorgt. So saßen sie da in den Reihen. Der Musiker &#8222;Ole Krüger&#8220;, den das Paar auf der Straße eines Tages entdeckt hatte, spielte den Titel für den Einzug. Die Braut kam herein, sah die Anzüge und begann zu lachen und mit ihr die Trauzeugin und viele der anderen Gäste. Sie konnten sich nicht wirklich fangen. Ole spielte die eine oder andere Strophe nochmal, um allen den Chance zu geben tief durch zu atmen. Wir konnten starten.</p>
<p>Ich denke gerne zurück an Euch zwei Weltreisende.</p>
<h3>Feedback zur Freien Trauung in Schwerin</h3>
<blockquote><p>Lieber Ben,<br />
&#8230; Wir sind extrem glücklich damit Dich &#8222;gefunden&#8220; zu haben, denn nach der Idee einer freien Trauung gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Trauredner relativ schwierig, wie wir Dir ja auch bereits beschrieben haben. Am liebsten wäre uns jemand aus dem Freundes- oder Familienkreis gewesen um eine entsprechende Bindung und Vertrautheit bei der Trauung zu haben. Das hast du geschafft und damit den vertrauten, emotionalen, intimen, aber unheimlich fröhlichen Moment ermöglicht, den wir uns gewünscht haben.</p>
<p>Fast alle hatten das Gefühl, dass Du uns schon ewig kennst und einfach dazugehörst. Uns ging es genauso. Weiterempfehlungen sind Dir im Raum Schwerin und Umgebung in jedem Fall gewiss, wir haben sogar schon von konkreten Anlässen gehört <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ein besseres Lob kann es, glaube ich, nicht geben.</p>
<p>Ich fand es extrem entspannt und positiv, dass wir uns nicht im Café, sondern bei uns getroffen haben um Deine Fragen zu beantworten und sich kennenzulernen. Alleine dadurch haben wir sicherlich schon mehr von uns Preis gegeben, als wir das normalerweise tun würden. Wobei wir ja mit unserem Blog eh schon recht offen lesbar sind.</p>
<p>Wir hatten von da an volles Vertrauen in Dich und deshalb auch keinerlei Bedenken dabei Dir die Gestaltung der Trauung komplett zu überlassen. Auch Deine Tipps, Hinweise und Dein Feedback zu unseren Ideen rund um die Trauung (z.B. Ringlauf inkl. Knotung) waren sehr hilfreich. Danke dafür noch einmal.</p>
<p>Wir fanden es überragend, dass Du die Traurede frei gehalten hast. Man hat Dir dadurch die Nervosität am Anfang durchaus angemerkt, was aber keineswegs negativ, sondern perfekt natürlich war. Du hast mit Deinen Worten und Deiner Art den perfekten Mix aus Festlichkeit, Intimität und Spaß gefunden und Dich dadurch perfekt in die Situation eingefügt bzw. sie dadurch mitgestaltet. Die Jungs mit den Anzügen hatten übrigens Ersatzanzüge im Auto, falls wir es ganz doof gefunden hätten. Die gesamte Gesellschaft fand die Aktion aber super (inkl. Oma, Opa usw.) und Nines Reaktion war ja auch recht deutlich.</p>
<p>Letztlich bleibt uns nur Danke zu sagen für diesen tollen Tag, die Trauung, wie wir sie uns gewünscht haben, ohne eine konkrete Vorstellung zu haben und Deinen Support im Vorfeld. Anbei schicken wir Dir auch einige Fotos von Dir und uns.</p>
<p>Wir freuen uns mal wieder von Dir zu hören.</p>
<p>Lieben Gruß<br />
Nine &amp; Dohy</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #999999;">Facts: Die Freie Trauung fand im Okotber 2015 im <a style="color: #999999;" href="https://www.ruderhaus-schwerin.de/" target="_blank" rel="noopener">Restaurant &amp; Café Ruderhaus</a> statt. Die Bilder sind von <a href="http://www.henriette-becht.com/" target="_blank" rel="noopener">Henriette Becht</a>. Musik: Ole Krüger</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Habt acht</title>
		<link>https://trauteuchmitben.de/habt-acht/</link>
					<comments>https://trauteuchmitben.de/habt-acht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_bw_temb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 10:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brautpaarfeedback]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[GeTraut!]]></category>
		<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Trauung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hebräerbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Zettel]]></category>
		<category><![CDATA[Malin Mauritsen]]></category>
		<category><![CDATA[Maritim]]></category>
		<category><![CDATA[Rickmer Rickmers]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://trauteuchmitben.de/?p=133</guid>

					<description><![CDATA[Eine Hochzeit auf der Rickmer Rickmers Es regnet. Der ganze Hafen ist von einem diesigen Schleier überzogen. Aus den Barkassen unter uns ertönen durch die Lautsprecher die Stimmen der Fremdenführer, welche erklären was Backbord und Steuerbord ist. Alle Gäste haben sich unter das Sonnensegel gedrängt, welches den Regen abhält. Die Stühle am äußeren Rand wurden ins Trockene gerettet oder stehen pitschnass im Regen. Wir warten. Er darf nicht schauen. Sein Blick ist gen Achtern gerichtet, solange seine Braut noch nicht die letzten Meter auf ihn zu läuft. Sie kommt. Der Bulli mit der Braut fährt an die Landungsbrücken. Mit Regenschirmen bewaffnet drängen sich Fotografin, Braut und Trauzeuginnen durch die Menge an Touristen. Sie verschwinden aus dem Blickeld der Gäste, welche ihre Köpfe verrenken, indem sie den Kopf in den Regen und über die Reling halten. Die letzten Meter. Sie ist auf der Treppe und gleich an Bord. Der Vater übernimmt jetzt die Führung und seine Tochter hakt sich bei ihm unter. Die Gäste schaffen eine Gasse, welche gerade breit genug ist, dass die beiden hindurch kommen. Er sieht sie. Ich bin in Ostfriesland. Einige Tage rauskommen und den Kopf frei bekommen. Das Telefon klingelt. Eine fremde Nummer: &#8222;Westermann!&#8220; &#8222;Ja, hallo, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Hochzeit auf der Rickmer Rickmers</h2>
<p>Es regnet. Der ganze Hafen ist von einem diesigen Schleier überzogen. Aus den Barkassen unter uns ertönen durch die Lautsprecher die Stimmen der Fremdenführer, welche erklären was Backbord und Steuerbord ist. Alle Gäste haben sich unter das Sonnensegel gedrängt, welches den Regen abhält. Die Stühle am äußeren Rand wurden ins Trockene gerettet oder stehen pitschnass im Regen. Wir warten. Er darf nicht schauen. Sein Blick ist gen Achtern gerichtet, solange seine Braut noch nicht die letzten Meter auf ihn zu läuft. Sie kommt. Der Bulli mit der Braut fährt an die Landungsbrücken. Mit Regenschirmen bewaffnet drängen sich Fotografin, Braut und Trauzeuginnen durch die Menge an Touristen. Sie verschwinden aus dem Blickeld der Gäste, welche ihre Köpfe verrenken, indem sie den Kopf in den Regen und über die Reling halten. Die letzten Meter. Sie ist auf der Treppe und gleich an Bord. Der Vater übernimmt jetzt die Führung und seine Tochter hakt sich bei ihm unter. Die Gäste schaffen eine Gasse, welche gerade breit genug ist, dass die beiden hindurch kommen. Er sieht sie.</p>
<p>Ich bin in Ostfriesland. Einige Tage rauskommen und den Kopf frei bekommen. Das Telefon klingelt. Eine fremde Nummer: &#8222;Westermann!&#8220; &#8222;Ja, hallo, wir sind auf der Suche nach einem Redner für unsere Trauung!&#8220;. Nach einigen Details verabreden wir uns für den Tag meiner Rückreise in der Nähe vom Hamburger Hauptbahnhof. Ich habe ein Zeitfenster von knapp zwei Stunden, bis meine Bahn nach Hause fährt. Wir reden kurz über die Trauung und wie es laufen kann. Den Rest der Zeit verbringen wir bei einem netten Weizengetränk und reden über Gott und die Welt. Als wenn wir uns schon lange kennen würden. Ich genieße diese Minuten und bin etwas traurig, als ich sagen muss, dass meine Bahn fährt. Ich darf die beiden begleiten auf dem Weg in den &#8222;Hafen der Ehe&#8220;. Auch wenn diese Formulierung bitte nicht bei der Hochzeit auf der Rickmer Rickmers vorkommen soll. Ich fahre nach Hause und denke: Es ist noch lange hin bis September, aber ich freue mich jetzt schon auf diese Trauung. Es gibt Begegnungen mit Menschen, die verändern und bleiben lange in Erinnerung.<span id="more-133"></span></p>
<p>&#8222;Achtung an Deck!&#8220; &#8211; nein, das habe ich nicht gesagt, als beide vor mir saßen. Dennoch ging es um die Achtung, um das Aufeinander achten. Sie hatten sich den Vers aus dem Hebräerbrief herausgesucht: &#8222;Lasst uns aufeinander achthaben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken.&#8220; (Hebräer 10,24).</p>
<blockquote><p>&#8222;Aufeinander zu achten bedeutet mit aller Aufmerksamkeit dem Ehepartner zu begegnen. Nicht nur ein Teil von mir, sondern alles, was ich an Kraft, Zuhören, Anschauen, Verstehen und Lernen wollen zur Verfügung habe, wendet sich von allem anderen ab, was sonst vorhanden ist und wendet sich voll und ganz dem Ehepartner zu. In dem Moment, in dem ich mich dem anderen voll und ganz zuwende, ihn wahrnehme und seine Situation sehe, achte ich auf ihn. Aufeinander zu achten heißt voll und ganz für den Anderen da zu sein.&#8220;</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>&#8222;Während Luther den ersten und zweiten Teil des Verses durch ein &#8222;und&#8220; verbindet, übersetzen andere an dieser Stelle mit &#8222;um&#8220;. So wird daraus: &#8222;… lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen.&#8220; Es soll heißen: tut das eine, um das andere zu tun. Lasst uns aufeinander achten, um uns zur Liebe zu ermutigen. Lasst uns aufeinander achten, um uns zu guten Werken zu ermutigen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich werde wie immer persönlich. Das bringt zum Lachen und zum Weinen. Aber auch so persönlich, dass die Worte, die ich sage, bei mir und in der Erinnerung von Arne und Linda bleiben.</p>
<p>Noch einmal der Vers der beiden und die Musik setzt ein. Johannes Zettl spielt &#8222;Magic&#8220; von Coldplay.</p>
<p>Jetzt stehen die beiden vor mir. Sie schauen einander an. Die Gäste vernehmen zwei Mal ein lautes: &#8222;Ja, ich will.&#8220; Der kleine N. bringt die Ringe und als ich den Gästen: &#8222;Herrn und Frau Arne und Linda &#8230; &#8220; vorstelle, gibt es einen richtigen Kuss. So liebe ich es. (Liebe Paare, haltet Euch nicht niemals zurück an dieser Stelle.) Ich darf Gott um seinen Segen bitten für die Ehe der Beiden. Dann kommen die Trauzeugen: &#8222;Worte des Herzens, die berühren.&#8220; Wahrscheinlich ist niemand anderes den Herzen des Paares näher als die Freunde, welche sie so eng durch diesen Tag begleiten. Die Mädels können kaum ihre Worte los werden, ohne selbst Freudentränen zu vergießen. Der Trauzeuge des Bräutigams hingegen wirkt um einiges souveräner, aber nicht weniger von Herzen.</p>
<p>Johannes darf nochmal: &#8222;Best of you&#8220; von den Foo Fighters. Letzte Infos zum weiteren Ablauf. Das Paar macht sich mit &#8222;Beautiful Day&#8220; von U2 auf den Weg auf das Mitteldeck. Vorsichtig die nasse Treppe herunter. Die Gäste folgen und alle kommen sicher ein Etage tiefer an.</p>
<p>Gratulieren und Schnabulieren &#8211; es gibt Torte. Eine Torte, die an das erste &#8222;Ja&#8220; (ich will Dich heiraten) erinnert. Eine Jazzcombo spielt. Was für eine tolle Atmosphäre. Für mich kommt die Zeit zu gehen. Noch ein paar Bilder mit dem Paar und Arne übergibt mir ein kleines Geschenk als Dankeschön: Eine Zigarre, welche bis heute noch auf einen würdigen Augenblick wartet. Ich mache mich auf den Weg zum Auto. Tschüss Rickmer Rickmers. Tschüss Hamburg.</p>
<p>Das war meine erste Hochzeit auf der Rickmer Rickmers. Während ich diese Zeilen über ein Jahr später schreibe, denke ich an Euren ersten Hochzeitstag vor einigen Wochen. Ihr seid jetzt zu dritt. Gemeinsam müsst Ihr jetzt auf diesen kleinen Menschen achten, ihn lieben und zu guten Werken anspornen. Ich wünsche Euch dafür alle Kraft, die Ihr braucht, unendlich viel Freude über jeden gemeinsamen Moment und vor allem gemeinsame Zeiten.</p>
<p>Vielen Dank Euch beiden und <a href="http://www.mauritsen.de/weddings/arne-linda/" target="_blank" rel="noopener">Malin Mauritsen</a> für die tollen Bilder, welche ich immer wieder zeigen darf. Malin hat auch noch viel mehr Bilder auf ihrer Seite veröffentlicht. Johannes Zettel, ich empfehle Dich immer wieder gerne weiter.</p>
<p>Abschließend aus einer Email der Braut:</p>
<blockquote><p>Lieber Ben,</p>
<p>wir möchten uns nun endlich bei dir für die wunderschöne Trauung bedanken. Deine Worte und die gesamte Zeremonie werden wir nie vergessen. Du hast uns &#8211; insbesondere natürlich mich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; zu Tränen gerührt. Vielen Dank für deine liebevolle und vertrauensvolle Vorbereitung. Für uns fühlte es sich an, als würden wir dich schon ewig kennen. Wir haben uns dir sehr gerne geöffnet. Unsere Gäste waren sehr angetan von der Trauung und voll des Lobes für dich.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://trauteuchmitben.de/habt-acht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mutig in Paris</title>
		<link>https://trauteuchmitben.de/mutig-in-paris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_bw_temb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 22:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[GeTraut!]]></category>
		<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Champ de Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Eifelturm]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Trauung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsredner]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[rent-a-pastor.com]]></category>
		<category><![CDATA[Studio am Kanal]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Lüttig]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.trauteuchmitben.de/?p=52</guid>

					<description><![CDATA[Irgendwann Ende Januar erreichte mich eine erste Anfrage über die Agentur rent-a-pastor.com für eine Trauung in Paris. Ich war sofort aus dem Häuschen. Eine Trauung im Ausland ist ja schon etwas Besonderes. Nach ein wenig Hin und Her telefonierte ich das erste Mal mit dem Bräutigam und er erklärte mir seinen Plan. Am 14.2. wollte er unter&#8217;m Eiffelturm seiner Freundin einen Antrag machen. Unter der Voraussetzung, dass sie dann Ja sagt, wollte er sie sofort heiraten. Ganz schön mutig, dachte ich und das sagte auch jeder, dem ich die Geschichte bisher erzählt habe. Es dauerte ein wenig, bis der angehende Bräutigam sich letztlich entschieden hatte, seinen Plan wirklich in die Tat umzusetzen. Besonders gefreut hat mich, dass er meinem Vorschlag folgte und den Fotografen Thomas Lüttig von Studio am Kanal auch mit in den Flieger packte. Das erste JA vom Bräutigam hatte ich (eine Woche vor Abflug): ich bestellte die Flugtickets, buchte ein Hotel und überlegte mir, wie wir das Ganze am besten gestalten könnten. Ein Interview mit dem Paar im Vorfeld fiel natürlich aufgrund des Überraschungseffektes für die zukünftige Braut flach. Ich wollte aber wenigstens von ihm noch etwas über die beiden hören, damit ich nicht ganz &#8222;nackt&#8220; vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann Ende Januar erreichte mich eine erste Anfrage über die Agentur <a href="http://rent-a-pastor.com/freie-pastoren-theologen-redner-zeremonienmeister-trauungen-hochzeiten-heiraten/d-23909-ratzeburg-benjamin-westermann-freie-trauung-theologe-zeremonie-hochzeit-hochzeitspaar-hochzeitsredner-pastor-pfarrer-zeremonienleiter-zeremonienmeister/" target="_blank" rel="noopener">rent-a-pastor.com</a> für eine Trauung in Paris. Ich war sofort aus dem Häuschen. Eine Trauung im Ausland ist ja schon etwas Besonderes. Nach ein wenig Hin und Her telefonierte ich das erste Mal mit dem Bräutigam und er erklärte mir seinen Plan. Am 14.2. wollte er unter&#8217;m Eiffelturm seiner Freundin einen Antrag machen. Unter der Voraussetzung, dass sie dann Ja sagt, wollte er sie sofort heiraten. Ganz schön mutig, dachte ich und das sagte auch jeder, dem ich die Geschichte bisher erzählt habe.</p>
<p>Es dauerte ein wenig, bis der angehende Bräutigam sich letztlich entschieden hatte, seinen Plan wirklich in die Tat umzusetzen. Besonders gefreut hat mich, dass er meinem Vorschlag folgte und den Fotografen Thomas Lüttig von <a href="http://studioamkanal.de/" target="_blank" rel="noopener">Studio am Kanal</a> auch mit in den Flieger packte.</p>
<p>Das erste JA vom Bräutigam hatte ich (eine Woche vor Abflug): ich bestellte die Flugtickets, buchte ein Hotel und überlegte mir, wie wir das Ganze am besten gestalten könnten. Ein Interview mit dem Paar im Vorfeld fiel natürlich aufgrund des Überraschungseffektes für die zukünftige Braut flach. Ich wollte aber wenigstens von ihm noch etwas über die beiden hören, damit ich nicht ganz &#8222;nackt&#8220; vor ihnen stand. Das gestaltete sich nicht ganz einfach. Der Bräutigam war beruflich als selbstständiger Unternehmer sehr eingespannt. Letztlich gab es das eigentliche Interview erst am Donnerstagmorgen. Freitags stieg ich in den Flieger und landete mittags in Paris (Ich dachte erst, wir wären irgendwo in der Pampa runtergekommen, weil von einer Stadt weit und breit nichts zu erkennen war. Das änderte sich aber nach 15 Flugzeugfahrminuten über Europas zweitgrößten Flughafen <a class="mw-redirect" title="Flughafen Paris-Charles de Gaulle" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Paris-Charles_de_Gaulle">Aéroport Paris-Charles de Gaulle</a> &#8211; BEN: Willkommen in der Großstadt).</p>
<p><span id="more-52"></span></p>
<p>Am Nachmittag traf ich mich mit Thomas und seiner Frau Karo irgendwo auf den Straßen von Paris und wir liefen etwas ziellos an einigen touristisch wichtigen Orten entlang. Dabei entstanden schon einige <a href="http://www.thomasluettig.de/paris/" target="_blank" rel="noopener">dieser Bilder,</a> bis der Abend anbrach und wir im Regen den Weg in unsere Hotels suchten.</p>
<p>Zufällig hatten das Paar und ich das gleiche Hotel gebucht und so konnte ich die Beiden beim Frühstück vom Nachbartisch aus das erste Mal life erleben. Sie wusste noch immer nicht, was auf sie zukam und die beiden verbrachten den verregneten Vormittag mit Shoppen (WhatsApp machte es möglich, dass ich immer auf den Laufenden blieb). Ich traf die letzten Vorbereitungen, packte meinen Koffer und machte mich zu Fuß auf den Weg in Richtung Eiffelturm.</p>
<p>Irgendwann fanden mich Thomas und Karo und wir hielten Ausschau nach dem Paar. Nachdem es den ganzen Morgen geregnet hatte (was für ein Wunder im Februar), waren die Grünflächen auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Champ_de_Mars" target="_blank" rel="noopener">Champ de Mars</a> zwar grün, aber ebenso matschig. Kurz bevor wir starten wollten, brach die Sonne durch und einige wärmende Freudenstrahlen erreichten uns am Fuße des Eiffelturms. Unseren genauen Standort hatte ich an den Bräutigam weitergeben.</p>
<p>Es dauerte nicht lange und ich bekam die Nachricht: &#8222;Sie hat ja gesagt&#8220;&#8230; und schon kamen die beiden auf uns zu. Sie war verständlicher Weise völlig geflasht. Ich erklärte ihr kurz, dass sie jetzt die Möglichkeit hätte, ihrem Verlobten die Ehe und Treue zu geloben. In der Rede konnte ich vor allem die zukünftige Braut durch die persönlichen Bezüge überraschen und die beiden bekamen einen weiteren Moment, in dem sie einander sagen konnten, was sie füreinander empfinden. Was aber wirklich gesagt wurde &#8211; ich weiß es nicht. Wollte nicht lauschen, war ja deren Moment&#8230; Die Frage, ob sie einander treu sein wollten, wurde mit einem beiderseitigen, deutlichen &#8222;Ja, ich will&#8220; beantwortet.</p>
<p>Nach dem &#8222;Amen&#8220; stellten wir uns alle nochmal in Ruhe vor und gingen gemeinsam einen Kaffee trinken. Es entstanden noch einige Bilder und für mich kam bald die Zeit, um Abschied zu nehmen. Am Sonntag sollte ich doch wieder auf der Kanzel stehen im ländlichen Schleswig-Holstein.</p>
<p>Ganz schön mutig &#8211; einen Hochzeitsredner und einen Fotografen nach Paris einzuladen, um ein ganz persönliches JA zu gestalten.</p>
<p><span style="font-size: small;">Für alle, die ihre rechtlichen Bedenken nicht unterdrücken können und mir am liebsten an den Kopf werfen wollen: Wie ich jemanden trauen könne, der doch gar nicht standesamtlich verheirat sei. Die Beiden haben sich die Ehe und Treue versprochen. Darauf habe inhaltlich schon geachtet. Mittlerweile sind die Beiden standesamtlich verheiratet und glückliche Eltern eines gemeinsamen Sohnes.</span></p>
<p>Vielen Dank an <a href="http://www.thomasluettig.de/" target="_blank" rel="noopener">Thomas Lüttig</a> für diese tollen Bilder.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
